Das Ziel einer Migration von QlikView nach Qlik Sense ist die Modernisierung der Analyse im Unternehmen. Aber was ist grundsätzlich bei einem solchen Migrationsprojekt zu berücksichtigen?
04 Aug, 2020

Viele Anwender wollen heute selbst mehr im Frontend gestalten, aber ihre bewährte Arbeitsweise nicht aufgeben. Das Thema Self-Service ist daher immer wieder in aller Munde und muss bei jeder Modernisierung berücksichtigt werden.

Demgegenüber stehen die Aufwände, intern sowie extern, die mit so einer Umstellung einhergehen. Diese sind vorab möglichst genau zu beziffern, so dass ein möglichst genauer ROI berechnet werden kann.

Folgende sieben Key Learnings haben wir bei der SDG Group im Zuge von Migrationsprojekten herausgearbeitet:

  1. Schneiden Sie alte Zöpfe ab - eine 1:1 Kopie gibt es nicht.
    Dies gilt nicht nur für die Auswahl des richtigen Diagrammtyps. Hier fallen auch die Elemente z.B. zur Navigation und Filter an. Überprüfen Sie, welche Objekte wie im Unternehmen genutzt werden? Ist der Versand von Reports per E-Mail oder sogar der Ausdruck notwendig oder ist ein digitales Endgerät das bessere Medium?
  2. Stellen Sie Governed Self-Service BI bereit.
    Ein Analysetool ist keine Datenpumpe für die Weiterverarbeitung in Tabellenkalkulationen, sondern eine hochmoderne BI-Plattform, mit der Kennzahlen und Vorhersagen analysiert werden. Dafür müssen Training und Benutzerkonzept mit einem einheitlichen KPI-Katalog einhergehen, den jeder Analyst kennt und verstanden hat. Erst dann kann ein funktionierendes Self-Service BI im Unternehmen stattfinden.
  3. Überdenken Sie das bisherige Datenintegrationskonzept.
    Sind tatsächlich die Daten aus 1995 noch interessant für mein heutiges Geschäft? Oder kann ich vielleicht darauf verzichten? Welche Datenquellen binde ich wie in mein System ein, so dass ich meine Daten wirklich zur „Right-Time“ bekommen?
  4. Binden Sie die verschiedenen Anwendertypen rechtzeitig ein.
    Was möchten die Endanwender? Die Power User? Die Analysten? Kurze Workshops oder Fragerunden sind sehr hilfreich und sollten begleitend durchgeführt werden.
  5. Sprechen Sie mit einem einheitlichen Informationsdesign eine gemeinsame Sprache.
    Objekte, die sofort richtig gelesen und interpretiert werden, machen eine Analyseapplikation erst aussagekräftig. Dies kann nur durch eine unternehmensweite Richtlinie für alle KPIs und alle zugelassenen Grafik- und Charttypen entstehen.
  6. Implementieren Sie neue Benutzerkonzepte.
    Heute bloß Datenempfänger, morgen dann Analyst?! Viele Funktionen im Tool werden durch falsche Benutzerkonzepte und falsche Lizenzierungen unterdrückt und Anwender versuchen dann sich die Informationen auf andere Art und Weise zu beschaffen.
  7. Intensivieren Sie Schulungen mit dem neuen Tool.
    Das Analyse-Frontend bietet eine Menge Funktionalität, die viele Analysten dringend brauchen, sie aber nicht kennen oder nicht damit umgehen können. Ein zeitnahes Training erhöht die Akzeptanz und mindert den Migrationsaufwand.

Die SDG Group hat bereits viele Migrationsprojekte erfolgreich begleitet und bietet ein umfassendes Konzept an, damit die Umstellung schnell, sicher und vor allem wirtschaftlich bleibt. Das einzigartige Analysekonzept mit abschließender Bewertung aller QlikView-Applikationen und ggf. Anpassungen bei der Datenintegration bietet einen exakten Überblick über interne und externe Kosten.

Für weitere Informationen über unsere maßgeschneiderten Workshops zum Thema "Migration von QlikView zu Qlik Sense" freue ich mich auf Ihren Kontakt per E-Mail.