Angleichung maschineller Verarbeitung – künstlicher Intelligenz – ans menschliche Denken

Heutzutage ist das Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI) in aller Munde. Entscheidungsträger müssen den KI-Hype von der Realität trennen und sich auf die KI-Definition besinnen. Allzu häufig haben sie nur die Vorteile der Automatisierung im Visier und lassen die Möglichkeiten für den IT-Bereich und die Geschäftsführung außer Acht. Wir definieren KI als die Anwendung von Analysen und logikbasierten Modellen, einschließlich maschinellen Lernens, zur Interpretation von Ereignissen jedweder Art, um menschliche Entscheidungen zu verbessern – in der Regel, indem man aus Ereignissen lernt.

Wenn Unternehmen ihr Augenmerk nur auf weitere Automatisierung durch KI legen, entgehen ihnen die versteckten Möglichkeiten zur Optimierung von Geschäftsprozessen und Differenzierung der Wertschöpfung. KI kann Informationen klassifizieren sowie schneller und umfassender Prognosen erstellen als Menschen. In der Regel dient KI zur „Erweiterung“ vorhandener Anwendungen und Prozesse. So könnte KI beispielsweise Entscheidungen automatisieren oder komplexe Daten klassifizieren. Bei beiden Beispielen wäre bislang menschliches Eingreifen erforderlich, was wiederum mit höheren Kosten und Fehlerrisiken verbunden wäre. Doch mit KI können Unternehmen den gesamten Prozess beschleunigen. KI soll menschliche Fähigkeiten nicht ersetzen, sondern erweitern.