Fissler

Fissler

Integrierte Bedarfsplanung sorgt für nachfragegerechte Marktversorgung bei optimaler Bestandshaltung.

Die Fissler GmbH steht seit Jahrzehnten für qualitativ hochwertiges Kochgeschirr. Über 200 Patente und Gebrauchsmuster hat das Unternehmen allein in den letzten 50 Jahren angemeldet. Das deutsche Familienunternehmen wurde 1845 von Carl Philipp Fissler in Idar-Oberstein gegründet und beschäftigt weltweit 789 Mitarbeiter. Die Premium-Produkte von Fissler sind „Made in Germany“ und in über 70 Ländern vertreten. Auch 2013 hat Fissler seinen Umsatz (218 Mio. €) gesteigert und bleibt damit das elfte Jahr in Folge auf Wachstumskurs. Davon entfallen 71 Prozent auf das Ausland.

 

Hintergrund

Bereits seit Ende 2004 nutzt Fissler eine Reporting- und Planungslösung auf Basis von BOARD – Fissler intern als VIPS (VertriebsInformations- und PlanungsSystem) bezeichnet. Im Zuge der Neustrukturierung der gesamten Supply Chain-Prozesse ergaben sich veränderte und neue Anforderungen an die Planungslösung – unter anderem die Anbindung der Planung an SAP. Parallel wünschte das Unternehmen eine Versionsaktualisierung, um künftig die Vorzüge der neuen Version 8 nutzen zu können.

Bedarf und Anforderung

  • Anbindung von SAP inkl. Zurückschreiben: Bestellungen und Bedarfskontingente
  • Migration auf aktuelle Softwareversion
  • Anpassung der Planungsmodule an neue Anforderungen und Prozesse

Projekt

  • Datawarehouse-Konzept und Umsetzung auf Basis Microsoft SQL Server
  • Schnittstellenrealisierung – Anbindung an SAP per Xtract IS
  • Migration Altsystem (Datenbank) und Umsetzung des angepassten Frontends auf Basis neuer Anforderungen und Prozesse
    • Realisierung in mengenbasierten Modulen der Planungslösung VIPS (VertriebsInformations- und PlanungsSystem): Jährliche Vorplanung, Zentrale Jahresplanung, monatlich Rollierender Forecast und Aktionsplanung (Inland)
    • Gesamte Planung (durch Vertriebsverantwortliche) dient als integrierte Bedarfsplanung
    • Mehrsprachigkeit und sprachlich angepasste Datenbanken für Tochtergesellschaften
    • Workflow zwecks Erhöhung von Termintreue und Planungsgüte
    • Nach Abschluss der Vorplanung Übermittlung der Planwerte an SAP; automatisch Umwandlung der Planmengen von VIPS in SAP-Primärbedarfe, später im Zuge des Rollierenden Forecasts in monatliche Kontingente.
    • Zentrale Jahresplanung (Basis Vorplanung): Zentrale plant auf Basis der Absatzmengen Planpreise, berücksichtigt saisonale Effekte, Trends, Sondergeschäfte und erhält eine verfeinerte Absatzplanung und detaillierte Deckungsbeitragsplanung.
    • Rollierender Forecast (Basis Vorplanung) mit einem Monat Vorlauf für die drei darauf folgenden Monate. Final Umwandlung der Planmengen in SAP-Mengenkontingente für die Vertriebsverantwortlichen.
    • Rollierender Forecast: hohe Verbindlichkeit, Auswirkung auf individuellen Erfolg
    • Modul Aktionsplanung: Besonderheiten aus dem Aktionsgeschäft fließen als unterstützende Information in den Rollierender Forecast ein.
    • Modul Infosystem: Reporting. Umsetzung vor allem durch Fissler-Key-User mit Unterstützung von SDG

     

    Kundennutzen

    • Strukturierter Planungsprozess mit entsprechendem Workflow in BOARD unterstützt Planer und Controlling
    • Verbesserte Planungsgüte durch erhöhte Verbindlichkeit
    • Treffsicherheit und Verbindlichkeit ermöglichen eine termingerechte, sichere, flexible Versorgung der Fissler-Kunden.
    • Direkter Austausch mit dem Vorsystem SAP
    • Planergebnisse nehmen unmittelbaren Einfluss auf Einkauf, Produktion und Lager:
      • Konsequentere Voraussetzung für eine bedarfsoptimierte Produktions- und Beschaffungsplanung
      • Optimierung der Fertigwarenbestände – maßgeblicher Erfolgsfaktor bei der Reduzierung von Kapitalbindung
    • Technische Flexibilität in der Datenanbindung
    • Mehrsprachige Nutzung 

"Die von SDG entwickelte integrierte Bedarfsplanungslösung ist für Fissler ein erfolgsentscheidender Faktor und schafft einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Während des Projekts ebenso wie nach dem Go Live hat sich SDG – sowohl technisch als auch fachlich – als der richtige Partner erwiesen, um unsere interne Kompetenz aufzubauen und unsere Flexibilität zu erhöhen."

Dr. Peter Schätzler
Division Head Supply Chain Management, Fissler GmbH