POLO Motorrad und Sportswear

POLO Motorrad und Sportswear

Mit Sitz in Jüchen bei Düsseldorf zählt die POLO Motorrad und Sportswear GmbH zu den führenden Anbietern von Motorradbekleidung, -zubehör und -technik. Seit über 30 Jahren am Markt, vertreibt das Unternehmen über 40.000 Artikel in mehr als 90 Shops, im Internetshop, per Versandhandel sowie über eine Tochtergesellschaft in der Schweiz.

Hintergrund, Bedarf und Anforderung

Um den Erfolg des Unternehmens konsequent zu sichern, entschied sich POLO eine integrierte Planungslösung zu realisieren. Mit der Applikationsumsetzung wünschte POLO die Optimierung des bisherigen Planungsansatzes und der Planungslogik durch die Berater der SDG. Damit verbunden war der Wunsch nach einem höheren Detaillierungsgrad, einer stärkeren Transparenz, Steigerung der Bestellvorschlags-Treffsicherheit durch Berücksichtigung weiterer Parameter sowie einer erheblichen Performance-Steigerung. Zusätzlich sollte die Applikation unternehmensweit integriert werden.

Projekt

  • Aufsetzen des zentralen Datawarehouse auf Basis des Microsoft SQL Servers
  • Umsetzung des multidimensionalen Datenmodells innerhalb der BOARD-Datenbank
  • Implementierung des Planungsansatzes bestehend aus einer jährlichen Absatz- und Umsatzplanung für das komplette Sortiment sowie einem anschließenden automatischen rollierenden Forecast
    • Vorbelegung anhand historischer Werte
    • Flexible Planung auf verschiedenen Ebenen
      Vergleichscluster für neue Styles (Produkt + Farbe)
    • Clusterzuordnung zur Nutzung von Merkmalen wie Size-Break-Down-Logik
    • Verteilung über Planungszeitraum anhand von Verlaufskurven
    • Aktuelle planungsrelevante Faktoren werden über den tagesaktuellen rollierenden Forecast einbezogen.
    • Rollierender Forecast bildet die Grundlage für die Bedarfsplanung, konkretisiert in Form von täglichen Bestellvorschlägen (iterative Berechnung der Bestellzeitpunkte/-mengen bis zum Ende des Planungszeitraums); Auswirkungen auf die Liquidität lassen sich dadurch realitätsnah prognostizieren.
  • Implementierung eines umfassenden Reportings: klassische Umsatz-, Absatz-, Standort-, Produktanalysen, monetäres und mengenbasiertes Aktionsreporting, Preis-Mengen-Effekt-Analysen, Bestandsanalyse für einzelne Aktionen
  • Weitere Ausbaustufen sind geplant: Cashflowplanung, Erweiterung der jährlichen Absatz-/Umsatzplanung zu einem Gegenstromverfahren

Kundennutzen

  • Tagesaktuelle Bestellvorschläge sorgen für optimale Bestände bei gleichzeitiger Sicherstellung bedarfsgerechter Verfügbarkeiten bis auf Shopebene.
  • Permanente Bestands- und Bedarfstransparenz tragen maßgeblich zu einer optimalen Verteilung der Artikel auf die Shops und das Zentrallager bei.
  • Durch die Reduktion überflüssiger Lagerbestände werden zusätzlich liquide Mittel freigesetzt: es wurde bereits erheblich Kapital gewonnen 
  • Bestellvorschläge sind eine wichtige Eingangsgröße innerhalb des Einkaufsprozesses.
  • Wissen um den zu erwartenden Bedarf ermöglicht das langfristige sogenannte „Einlasten“ von Bestellungen. Dadurch werden Lieferfähigkeit sichergestellt und Umsatzverluste vermieden.